Es ist wieder soweit, es ist Osterzeit. Im Namen von 4NATURE PHOTOGRAPHERS wünsche ich euch trotz dieser schweren Zeiten ein frohes Osterfest und viel Gesundheit für euch und eure Familien. Im folgenden Artikel findet ihr zur Auflockerung drei verschiedene Variationen des Osterhasen. Darüber hinaus gebe ich Infos zu meiner Herangehensweise beim Fotografieren der verschiedenen (Oster)Hasen und Kaninchen.


Der (Oster)Schneehase

Der Schneehase zählt zu meinen liebsten Fotomotiven. Ganz besonders im Winter, wenn der Hase mit seinem weißen Lebensraum eins wird, bekommt man unglaublich viele Möglichkeiten diese weißen Schönheiten zu fotografieren. Durch die weiße Umgebung kann man mittels Freistellung besonders viel experimentieren. Mir gefällt es besonders gut, wenn der Hintergrund komplett weiß ist und dem Schneehasen dadurch die volle Aufmerksamkeit zuteil wird. Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Extreme Schnitte im Hoch- oder Querformat, nutzen verschiedener Brennweiten, sowie High-key-Aufnahmen sind nur ein paar Möglichkeiten. Durch das Verändern der Aufnahmeposition lassen sich aus einer Situation viele unterschiedliche Blickwinkel und dadurch Bilder kreieren. 

Schneehase im Querformat – Nikon D850 – Nikon 400mm 2.8 + 1.7 TK – 1/800 sek – f/7,1 – ISO 1000 – 650mm

Schneehase im Hochformat – Canon EOS 5D Mk IV – Canon 400mm 2.8 + 1.4 TK – 1/1250 sek – f/4 – ISO 1000 – 560mm

 

Das (Oster)Wildkaninchen

Das Wildkaninchen ist für mich immer ein gern gesehenes Fotomotiv. Als Kind durfte ich mehrere Kaninchen als Haustiere halten und hatte zu den Tieren dadurch eine besondere Beziehung aufgebaut. Als ich dann mit der Wildlife Fotografie begonnen hatte, standen die Wildkaninchen sehr weit oben auf meiner Wunschliste. Wenn man Wildkaninchen fotografieren möchte, sollte man eher in den frühen Morgenstunden oder abends mit der Kamera ausrücken. Die Tiere sind nämlich während der Dämmerung am aktivsten. Ihr Niedlichkeitsfaktor ist besonders groß, ihre etwas kürzeren Ohren tragen sehr zu ihrer Niedlichkeit bei. Besonders wichtig beim Fotografieren ist hierbei eine niedrige Aufnahmeposition. Es ist nicht immer leicht auf Augenhöhe mit den Kaninchen zu kommen, aber es bringt für das fertige Foto sehr viel, Stichwort Freistellung. 

Wildkaninchen im Querformat – Canon EOS 5D Mk IV – Canon 400mm 2.8 – 1/1600 sek – f/3,5 – ISO 2000 – 400mm

Wildkaninchen im Hochformat – Nikon D750 – Nikon 500mm 4 + 1.4 TK – 1/200 sek – f7,1 – ISO 3200 – 700mm

Der (Oster)Feldhase

Der Feldhase war ein großer Grund, warum ich mit der Wildtierfotografie begonnen hatte. In den Feldlandschaften, nahe meines Elternhauses, durfte ich bei morgendlichen Spaziergängen aus der Ferne das Treiben dieser Langohren beobachten. Irgendwann kam dann auch die Kamera dazu. Aus dem Auto heraus lassen sich Feldhasen ziemlich gut fotografieren. Die Tiere sind an den Anblick von Autos gewöhnt und tolerieren ein vorsichtiges Annähern. Manchmal lassen sie es auch zu, wenn man vorsichtig aus dem Auto aussteigt und sich auf den Boden legt, um eine niedrigere Aufnahmeposition zu erhalten. Doch dieses Vorgehen sollte nur bei äußerst relaxten Hasen in Betracht gezogen werden.

Feldhase im Querformat – Nikon D7000 – Nikon 500mm 4 + 1.4 TK – 1/320 sek – f6,3 – ISO 500 – 700mm

Feldhase im Hochformat – Nikon D7000 – Nikon 500mm 4 + 1.4 TK – 1/400 sek – f6,3 – ISO 500 – 700mm

 

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Gesundheit und frohe Ostern. Passt auf euch auf und bleibt gesund 🙂🐰🐇