Nicholas Roemmelt ist ein Landschaftsfotograf aus Tirol. Er wurde bekannt durch seine einzigartigen Astrofotografien der Milchstrasse und weitere Panoramaaufnahmen. Diese entstehen in den Alpen seiner Heimat aber auch Norwegen. Neben seiner Arbeit als Zahnarzt verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Frau Christina in der Natur. Doch lest selbst was er so zu erzählen hat!

 

4NP: Hallo Nick es freut mich, dass du dir Zeit nimmst für dieses Interview. Ich bewundere deine Bilder ja bereits viele Jahre und habe deine Entwicklung etwas beobachtet. Früher fand man neben unterschiedliche Landschaften auch Wildlife in deinem Portfolio. Heute hast du wohl deine eigene Bildsprache gefunden und ein „Roemmelt“ ist häufig zu erkennen. Du veröffentlichst meist sehr weite Bergpanoramen, häufig mit Milchstrasse und/oder einer Person im Bild. Kannst du das so bestätigen. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Wildlife und Landschaften (ohne Menschen) fotografiere ich natürlich immer noch, doch ist es einfach so, dass man irrsinnig viel Zeit (das weisst Du ja aus eigener Erfahrung) investieren muss um ein gutes Wildlife Foto einfangen zu können. Und diese Zeit fehlt mir leider als Vollzeit berufstätiger Zahnarzt. Seit 4 Jahren habe ich mein anfängliches Hobby nun zum Nebenberuf gemacht und als nebenberuflicher Berufsfotograf bleibt mir somit unter dem Strich leider weniger Zeit ALLE meine Lieblings – Spielformen in der Fotografie unter einen Hut zu bekommen.

Ich bin durch und durch ein Outdoormensch und gerade weil ich unter der Woche viel mit Menschen zu tun habe (was ich auch gerne mache), versuche ich an den Wochenenden so oft wie es mir möglich ist, draußen in der Natur zu sein und die „Einsamkeit“ zu genießen. Da auch hier die Zeit knapp ist, bleibe ich auch eben gerne etwas „länger“ oder bin eben viel früher als die meisten unterwegs (… so kam ich übrigens auch zur Astrolandschaftsfotografie). Viele meiner Bilder entstehen so während der Tour, sei es beim Bergsteigen, Klettern oder Kajaken. Das schlägt sich natürlich auch in der Entwicklung meiner Bildsprache nieder.

Mit der Landschaftsfotografie habe ich begonnen und diese Spielform ist immer noch einer meiner Lieblingsbereiche in der Fotografie. Ich werde häufig gefragt warum ich in meinen Landschaften häufig jemanden „herumstehen“ habe. Das liegt nicht daran dass für mich die pure Schönheit einer Landschaft alleine nicht ausreichend wäre, oder dass ich mich gerne selbst inszeniere (auf den meisten meiner Bildern bin ja nicht ich selbst sondern meine Frau Christina zu sehen und dann auch noch meist sehr klein). Es liegt hauptsächlich daran, dass wie schon erwähnt die Bilder während einer Tour entstehen und eine Person im Bild das ERLEBEN dieser Unternehmung am besten versinnbildlichen kann . Weiterhin kann man als Betrachter die Dimensionen einer Landschaft von einem Foto gar nicht begreifen, wenn man nicht selbst dort gestanden hat oder die Landschaft kennt. Mit einer Person im Bild kann man eine Landschaft aber sofort in Relation stellen und sich damit mehr der weniger „identifizieren“. Ich möchte dass sich der Betrachter die Frage stellt, wie würde es sich wohl anfühlen, wenn sie/er selbst dort gestanden hätte.

Für mich ist es auch ein Aufruf an die Leute mehr BEWUSST in die Natur zu gehen und die Schönheit die man dort finden kann mit den eigenen Augen zu entdecken. Denn nur wenn man diese Schönheit gesehen hat, dann kann man erkennen, dass diese fragile und einzigartige Natur auch für die kommenden Generationen bewahrt werden muss.

Unsere heutige Gesellschaft hat sich jedoch leider im beängstigenden Ausmaß von der Natur entfremdet. Viele haben in ihrem täglichen Leben überhaupt keinen Kontakt und Bezug mehr zur Natur. Andere wiederum nutzen die Natur weniger als Erholung oder Rückzugsgebiet sondern vielmehr als „Sport- und Fun“- Gerät. Immer höher, schneller, weiter … die eigene Leistung und das Vergnügen steht dann im Vordergrund und die Natur wird zur bloßen Kulisse. Verstehe mich nicht falsch, jeder soll seinen Spaß haben und ich selbst gehe z.B. aus purem Spaß an der Sache auf Klettersteige oder Kajaken etc. und auch um mich fit zu halten. Doch gerade weil fast alle Bereiche der Natur erschlossen, verdrahtet und vermeintlich „gesichert“ sind, man in Skigebieten mitten in der „wilden Natur“ von den höchsten Gletschern sicher ins Tal wedeln kann, die Leistungen einzelner Extremsportler sich täglich gegenseitig übertreffen und die Werbung uns glauben machen will, dass wenn wir nur ihr Produkt konsumieren wir es genauso machen und erleben können würden, ist der gesunde Menschenverstand und der gesunde Respekt vor der Natur sehr häufig leider verloren gegangen.

Eine ähnliche Entfremdung erleben wir doch auch gerade in der Landschaftsfotografie: Täglich werden wir mit Millionen Bildern in den sozialen Medien überflutet : Liken, wischen, weiter und repeat. Der Betrachter wird reizüberflutet und die klassische Landschaft verliert offensichtlich immer mehr an „Würze“ . Die sozialen Medien reagieren und sind gespickt mit künstlich erzeugten Landschaften bzw. Landschaften die in verrücktesten Composings zusammengebastelt wurden. Doch wenn die „Landschaftsfotografie“ nur noch als LIKE Maschine genutzt wird bleibt die Landschaft an sich und die Natur auf der Strecke. Denn dann geht es nicht mehr darum die Schönheit einer Landschaft „im besten Licht“ zu präsentieren sondern nur darum das eigene Ego aufzupolieren.

Die Astro-Landschaftsfotografie ist dabei für mich das perfekte Mittel mich zu „erden“. Wer einmal mitten in der Nacht an einem dunklen und einsamen Ort unter einem funkelnden Sternenzelt gestanden hat und bewusst nach oben geschaut hat, wird das sofort verstehen. Blicken wir ins unendliche Universum mit seinen Millionen von Galaxien und machen uns bewusst, dass selbst das Licht ganze 100.000 Jahre benötigt nur um durch unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße zu reisen, dann relativiert sich unsere Sicht auf die Dinge hier auf der Erde ziemlich schnell. Wenn einem bewusst wird, wie winzig man doch ist und wie fragil und einzigartig unser Heimatplanet auf dem wir leben (zumindest im astronomische gesehene „näheren“ bekannten Umkreis), dann bekommt man einen anderen Blick auf die Welt und nimmt sich selbst nicht mehr so wichtig.

Astro- Landschaftsfotografie ist für mich ein Instrument andere Menschen zu berühren und das zu zeigen, was im Licht der industrialisierten Städte verloren gehen zu droht. Nicht nur könnten wir das Licht der Sterne verlieren, nein auch die Sicht auf alle Dinge könnte sich dadurch verändern.

4NP: Machst du auch weiterhin Aufnahmen von Wildtieren oder hast du dich komplett der Landschaftsfotografie verschrieben?Wann immer es sich mir anbietet versuche ich auch weiterhin Wildtiere zu fotografieren und mich in ihren natürlichen Zauber zu begeben, doch leider fehlt mir dazu meist die nötige Zeit, das so zu betreiben wie ich mir das vorstelle. In der Wildtier Fotografie kann und sollte man nichts erzwingen wollen und die oberste Devise muss stets lauten, die Tiere nicht zu stören oder gar zu verschrecken. Im Zweifel würde ich immer auf das Foto verzichten .

Ein großes Herzensprojekt wäre aber noch schnorchelnd in der arktischen See in Norwegen im Winter Orcas unter Wasser mit der winterlichen Landschaft zu komponieren.

4NP: Wieviel Arbeit steckt hinter so einen technisch perfekten Milchstrassenpanorama? Wieviele Bilder benötigst du dafür in etwa? Blendest du unterschiedliche Belichtungen übereinander?
Leider bin ich ein ziemlicher Perfektionist was das angeht. Die meiste Arbeit habe ich aber wohl in der Zeit von der Idee bis zur abgeschlossenen Planung. Häufig denken die Leute dass so ein Milchstraßenpanorama sehr viel Zeit in der Nachbearbeitung verschlingt, doch die meiste Zeit verbringe ich tatsächlich mit der akribischen Planung bis ins kleinste Detail. Z.B. hatte ich die Idee für ein Milchstraßenpanorama auf einer Klettersteigtour. Auf der Tour hatte ich mich dann schon einmal umgesehen wie und wo ich ein Stativ befestigen könnte. Hatte mehrere Handy Aufnahmen der dortigen Sicherungsanlage und Felsstrukturen gemacht. Ein Planungsbild, wie das ganze ausschauen könnte.

Wieder im Tal ging die Detail Planung los. Wann stand die Milchstraße so, dass sie exakt zu meiner geplanten Komposition passen würde? Welches Zeitfenster stand mir zur Verfügung bis die MS wieder hinter dem Felsen verschwunden sein würde?
Die nächste Scoutingtour hatte ich dann mit Equipment unternommen und versucht das Stativ an Ort und Stelle zu fixieren. Mit der montierten und gesicherten Kamera hatte ich dann einen Testschuss (tagsüber) aufgenommen und in einer astronomischen App in der Virtual Reality das geplante Datum und die Uhrzeit überprüft. Ich überlegte mir an Ort und Stelle wieviele Bilder nötig sein würden für welche Position um den gesamten Schärfentiefe Bereich von wenigen cm von der Frontlinse bis Unendlich, offenblendig abbilden zu können. Der Aufbau wurde nochmals mit dem Handy festgehalten im alles später nochmals ausgewertet. Ich hatte ein Zeitfenster von 2 Wochen im kommenden Spätsommer. Hätte das Wetter nicht mitgespielt, so hätte ich das Projekt für ein weiteres Jahr auf Eis legen müssen.

Das Shooting vor Ort am geplanten Neumond war dann dank klarer Wetterbedingungen schnell erledigt: 350 hm Aufstiegt über den Klettersteig mit voller Fotoausrüstung bis zur Crux des Steigs , welche ich ablichten wollte. Beim Aufbau im Dunklen saß dann jeder (durchgeplanter) Handgriff, so daß ich wenige Minuten vor der „Primetime“ aufnahmebereit war. Ich fotografierte das Panorama wie geplant durch und am Schluss musste Christina dann nochmals für die Belichtungsreihe an die überhängende Stelle klettern und insgesamt eine gute Minute in blockierender Kletterposition verharren. Das ist immer der kritischste Augenblick. Das Ganze ist in der Nacht, in der überhängenden Stelle nicht ganz ungefährlich und kostet unheimliche Kraft. Wenn ich zu lange benötige um die Bilder perfekt gleich beim ersten mal in den Kasten zu bringen, kann es durchaus sein, dass die Arme von Christina so „vollgepumpt“ sind , dass ein 2. Durchgang deutlich gefährlicher wird. Die Gefahr dass ihr dann ungewollt die Finger aufgehen nimmt zu und niemand möchte in einem Klettersteig 350m über dem Boden ins Stahlseil fallen, schon gar nicht im Dunklen. Aber wir sind ein extrem gut eingespieltes Team. Christina ist eine sehr geübte Kletterin und kann für solch ein Foto „statuenhaft“ eine Position unglaublich lange stabil halten. Ich rufe ihr laut den Status meiner Arbeit zu, so daß sie ihre Kräfte einzuteilen weiß. Die Sicherheit geht aber natürlich immer vor.

Die Nachbearbeitung ist bei solch einer Planung dann aber meist ein „Kinderspiel“. Ich entwickle alle Dateien in LR und bei einem mehrzeiligen Panorama muss man sich das so vorstellen: Jede Zeile besteht aus einer bestimmten Anzahl aus Einzelpositionen und jede Einzelposition wiederum aus allen dazu nötigen Belichtungen um den gesamten Tiefenschärfen Bereich und den gesamten Dynamikumfang einer Szene einzufangen. Das kann im besten Fall nur EIN Bild für Vorder- und Hintergrund sein, jedoch wenn der Vordergrund sehr nahe an der Kamera liegt, einen Fokusstack aus mehreren Belichtungen und eine Belichtungsreihe beinhalten. Je nach Position werden diese Belichtungsreihen in PS mittels Luminanzmasken überblendet genau wie der Fokusstack. Die sich ergebenden Masterdateien stitche ich in PTGUI Pro und in PS wird das finale Panorama gecroppt, entzerrt, und final nachbearbeitet.

Für ein aufwendiges Panorama dauert das je nach Anzahl der Bilder zwischen 2-4 Stunden. Wobei mir das Überblenden immer der „lästigste“ Teil ist. Es ist ein vollkommen unkreativer aber dafür arbeitsintensiver Arbeitsablauf. Erst nach dem Stichen wird der Lohn der harten Arbeit sichtbar und man weiß wofür man all die Stunden aufgewandt hat.

 

4NP: Du bist ja hauptberuflich Zahnarzt. Das benötigt doch sicher sehr viel Zeit. Wie schaffst du es auch noch so viele beeindruckende Bilder zu erstellen?
Ja das ist eine gute Frage, die ich teilweise schon weiter oben beantwortet habe. Ich gehe ganz normal 4-5 Tage die Woche, 8 Stunden täglich als Zahnarzt in unsere Gemeinschaftspraxis arbeiten.
In meiner „freien“ Zeit jedoch versuche ich, wann immer es sich ausgeht, jede Minuten in der Natur zu verbringen. Nur so ist es mir möglich auch entsprechende Bilder mit nach Hause zu bringen. Das kann manchmal extrem anstrengend sein, und verlangt häufig, daß man den inneren Schweinehund überwindet der am Freitag/Samstag morgen nach einer harten Arbeitswoche meist sehr laut ruft: „bleib doch im Bett liegen!“. Es gibt mir aber wiederum unheimlich viel, wenn ich nach einem harten Aufstieg irgendwo auf dem Gipfel eines Berges sitze und den Sonnenaufgang genießen kann. Und natürlich macht es mich dann unheimlich stolz, wenn ich ein von langer Hand geplantes Foto Projekt Wirklichkeit werden lassen kann !

4NP: Bei dir merkt man richtig, dass dir die Berge und Natur sehr am Herzen liegen. Du gehst zusammen mit deiner Frau stundenlang auf einen Berg oder fährst mit dem Kayak durch die Fjorde von Norwegen. Was ist dir dabei wichtiger das Erlebnis in der Natur oder das perfekte Foto am Ende?
Das Erleben in der Natur, das Schauen, Staunen, Genießen, Steigen, Schwitzen, draußen sein, also das Erleben der Natur mit allen Sinnen und seinen Körper spüren das stand bei mir schon immer an erster Stelle. Und die Fotografie kam erst vor 16 Jahren dazu. Das ist vielleicht der große Unterschied von mir zu anderen Landschaftsfotografen. Ich fotografiere primär WEIL ich in die Berge gehe und ich gehe nicht extra in die Berge UM zu fotografieren. Wenn ich mich zwingen müsste in die Berge zu gehen nur um ein Bild zu machen, dann würde ich diese Leidenschaft sofort an den Nagel hängen.

4NP: Nick du hast ja einen wirklich schönen Bildband veröffentlicht „Sternbilder die Alpen bei Nacht“. Auf welche Projekte dürfen wir uns in Zukunft von dir freuen? Hast du vor nochmals einen Bildband zu erstellen? Welche Länder möchtest du in Zukunft bereisen?
Obwohl ich wahnsinnig gerne Reise und auch schon diverse Male in Übersee war und dorthin auch wieder einmal unbedingt zurück möchte und mich die Milchstraße auf der Südhalbkugel sehr lockt, versuche ich doch die meiste Zeit relativ lokal zu bleiben. Ich habe das große Glück mitten in den Alpen zu wohnen. Die Alpen bieten alles was man benötigt für den Rest meines Fotografen- und Bergsteigerlebens. Man muss nicht immer in die entlegensten Regionen der Welt vordringen, um gute Bilder nach Hause zu bringen oder ein gute Zeit zu haben.

Gerade wir Landschaftsfotografen müssen uns bewusst werden, dass wir eine große Verantwortung haben und mit gutem Beispiel vorangehen sollten. Wir tragen Verantwortung für jede Landschaft die wir besuchen und fotografieren und von der wir öffentlich Bilder zeigen. Die Natur wird dabei einmal direkt durch unsere Anreise und Anwesenheit beeinflusst. Und indirekt durch all jene, die wegen unserer Bilder, nach uns an diese Stelle kommen. Das muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Norwegen ist für mich jedoch Sehnsuchtsziel Nummer eins. Nirgends auf der Welt kann ich so frei all das tun was mir Spaß macht: Bergsteigen, Wandern, Biwakieren und Zelten, Kajaken, und Fotografieren. Die archaischen Landschaften sind gewaltig und an vielen Stellen kann man hier noch tagelang für sich alleine sein. Es gibt dort noch so viel zu entdecken zwischen Mitternachtssonne und Nordlicht, dass ein ganzes Fotografen- und Outdoorleben gar nicht ausreicht. Jedenfalls ist Norwegen ein wenig wie meine 2. Heimat geworden.

Vielleicht wird hier das Thema meines nächsten Bildbands angesiedelt sein, wenn ich mir die immense Arbeit, die ein solcher Bildband mit sich bringt, nochmals „antue“ . Ideen hätte ich dafür aber schon genug 😉

4NP: Du bist ja ein sehr erfahrener Naturfotograf. Egal ob Planung, Bearbeitung oder die Fotografie vor Ort. Was sind deine wertvollsten Tips für unsere Leser um gute Bilder in der Natur zu erhalten?
Versucht die Welt durch eure eigenen Augen zu sehen. Mann kann und sollte sich durch die Arbeit anderer Fotografen inspirieren lassen, aber ihr solltet euch, selbst an bekannten Stellen die vielleicht schon hunderttausend Mal vor euch fotografiert worden sind, nicht hinreißen lassen, eine Komposition nur nach zu fotografieren. Wenn ich an einer Stelle keine eigene Idee habe oder etwas neues entdecken kann, dann lass ich meine Kamera heute meist im Rucksack.

Entwickelt eure eigene Bildsprache. Das sagt sich viel leichter als es ist, aber dieser Prozess des ständigen Lernens und Erlernen neuer Techniken und Möglichkeiten, eröffnet neue Wege. Ruht euch nie auf euren Lorbeeren aus, sondern seit immer kritisch mit euch selbst, nur so kann man sich weiterentwickeln.

Ein gutes Landschaftsbild entsteht durch die „Geschichte“, die es erzählt. Auch die Geschichte von Formen, Strukturen und Farben. Viel wichtiger als der letzte Schrei der Fototechnik, ob eine Kamera IBIS hat oder 2 SD Karten Slots und die Video Specs keine Wünsche offen lassen ist es sich einen fotografischen Blick zu erarbeiten: Ein gutes Bild besteht aus Vorder-, Mittel- und Hintergrund der „gefüllt“ oder geschickt bewusst „leergelassen“ wird. Wenn wir es mit unserer Komposition schaffen, den Betrachter durch unser Bild zu führen und ihm unsere Geschichte erzählen, dann ist das Bild perfekt. Farben , Farbkontraste, Formen und Führungslinien sind dabei weitaus wichtiger als es den meisten Leuten bewusst ist.

4NP: Vielen Dank Nick für dieses Interview. Deine Antworten waren wirklich sehr ausführlich und lehrreich! Ich wünsche dir und einer Frau noch viele tolle Erlebnissen auf euren Abenteuern!

 


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Text & Bilder:

Sven Herdt

 

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